Gemeinschaftspraxis
für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Drews & Subramaniam

TERMINVEREINBARUNG:
Dienstag: 15:00- 18:30 Uhr
Terminvereinbarung:
Dienstag: 15:00- 18:30 Uhr
Telefon:
05172-1298235
E-Mail:
praxis@kjppeine.de
Psychotherapeutische Sprechstunde
Die Psychotherapeutische Sprechstunde ist die erste Gelegenheit für ein gegenseitiges Kennenlernen. Die Psychotherapeutin stellt viele Fragen und bildet sich einen fachlichen Eindruck über die Symptomatik. Oft erhalten Sie nach der Sprechstunde verschiedene Fragebögen als Hausaufgabe für die Eltern und/ oder Lehrer, die Sie bitte zum nächsten Termin ausgefüllt wieder an die Praxis zurückgeben.
Im Anschluss an diesen Termin wird die weitere Vorgehensweise/ Empfehlungen miteinander besprochen. Je nach Alter findet dieser Termin auch ohne die Sorgeberechtigten statt. Sollte es notwendig sein und die Kapazitäten der Praxis es erlauben, erhalten Sie zu diesem Zeitpunkt bereits bis zu 5 Folgetermine.
Diagnostik
Für die Diagnostik sind die ausgefüllten Fragebögen der Bezugspersonen und LehrerInnen wichtig, im Mittelpunkt steht jedoch das Kind oder der/die Jugendliche. In bis zu 5 Terminen kommen die Patient*Innen allein mit in den Therapieraum. Zu diesen Zeiten werden Testungen durchgeführt, gemalt und auch gespielt.
Das therapeutische Spiel ist besonders bei jungen Patient*Innen ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik und Therapie, um eine tragfähige Beziehung zueinander aufzubauen.Testungen: Besonders die Konzentrations- und Leistungstests können sehr anstrengend sein, daher finden diese Termine immer im Vormittagsbereich statt. Vorbefunde aus vorherigen Behandlungen helfen uns, unnötige und/oder doppelte Testungen zu verhindern.
Probatorik
Die bis zu 6 Stunden der sogenannten Probatorik haben u.a. die Einschätzung des Therapiebedarfs aber auch der Therapie- und Änderungsmotivation zum Inhalt. Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob wir gut miteinander auskommen und erfolgreich zusammenarbeiten können. Sowohl die Patient*innen als auch die Therapeut*in entscheiden danach, ob eine Therapie beantragt werden soll.
Auch die Probatoriktermine finden ausschließlich im Vormittagsbereich statt, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
Auswertungsgespräch
Nach Ende der Psychotherapeutischen Sprechstunde und Diagnostik treffen sich Therapeutin, Patient*In und Sorgeberechtigte zum gemeinsamen Gespräch.
Die Psychotherapeutin erläutert die Testergebnisse und stellt offen gebliebenen Fragen. Die gestellten Diagnosen werden erläutert.
Besonders wichtig im therapeutischen Setting ist, dass die Sorgeberechtigten die Schweigepflicht respektieren, die für uns ab dem ersten Kontakt gilt. Patient*Innen entscheiden gemeinsam mit der Therapeutin über die Inhalte, die mit Sorgeberechtigten besprochen werden dürfen. Sollten sich alle gemeinsam für eine Verhaltenstherapie in unserer Praxis entscheiden, stellen wir die notwendigen Anträge, besprechen den Therapievertrag und verschiedene Einverständniserklärungen.
Anschließend klären wir die Ziele für eine Behandlung.
Die Ziele der Behandlung beinhalten kleine, erreichbare und überprüfbare Ziele. Bereits kleine Schritte sind eine große Leistung und führen Schritt für Schritt zum langfristigen Ziel. Unsere Patient*Innen stehen im Mittelpunkt des Prozesses, bestimmen maßgeblich mit, in welcher Geschwindigkeit gearbeitet werden kann.
Freiwilligkeit und ausreichende Motivation der Patient*Innen ist die Voraussetzung für eine gelingende Psychotherapie.
Für nähere Informationen kbv. Das ambulante Versorgungsangebot…
Schweigepflicht
Die Schweigepflicht ist uns nicht nur gesetzlich im Psychotherapeutengesetz festgelegt, sie ist uns persönlich wichtig. Einer der wichtigsten Bestandteile einer gelingenden Beziehung zu Patient*Innen ist die Vertraulichkeit der Gesprächsinhalte. Daraus ergibt sich folglich, dass Psychotherapie nur gelingen kann, wenn die Vertraulichkeit auch gewahrt bleibt. Alle Sorgeberechtigten werden von uns aufgefordert auf ein umfangreiches Informationsrecht zu verzichten, damit wir erfolgreich arbeiten können. Alle Patient*Innen und Bezugspersonen haben ein Recht auf die Verschwiegenheit der Psychotherapeutin.
Patient*Innen, die sich selber oder auch Andere gefährden, müssen selbstverständlich geschützt werden. Gemeinsam werden wir einen Weg finden, die Sorgeberechtigten zu informieren und das weitere Vorgehen miteinander abzustimmen.
Therapeutische Arbeit
In unserer Praxis arbeiten wir nach dem Richtlinienverfahren der Verhaltenstherapie. Sie bietet den Rahmen unseres therapeutischen Handelns.
Außerdem fließen auch Interventionen anderer Therapieverfahren und Methoden in unsere Arbeit mit ein. Zu nennen sind hier EMDR, Hypnose u.a. auch Interventionen aus der ego-state- Therapie. Die Therapeutin erstellt für alle Patient*Innen einen individuellen Therapieplan, der sich immer wieder den aktuellen Symptomen, Belastungen und Erkenntnissen anpasst.
Während der Therapeutischen Arbeit stehen unsere Patient*Innen im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Dennoch legen wir auf die Beteiligung aller wichtigen Bezugspersonen besonderen wert und planen gemeinsame Gesprächstermin ein. Neben der Psychoedukation stehen wir auch aktuellen Anliegen und Fragen zur Verfügung. Die Veränderungsbereitschaft des gesamten Systems um die Patient*Innen ist wünschenswert, um die besprochenen Ziele erreichen zu können.
